Unterstützen Sie uns - Tierpatenschaften
Tiere brauchen Paten - Tiere brauchen Sie!

Jedes Tier, das wir aus seiner Notlage heraus bei uns aufnehmen, wird in unseren elf Tierheimen fürsorglich betreut. Unser Ziel ist es, diese Hunde, Katzen und Kleintiere wieder zu vermitteln - und zwar in ein Umfeld, in dem ihnen mit Liebe und Achtung begegnet wird.

Die meisten unserer Schützlinge finden durch unser verantwortungsvolles Bemühen schnell wieder ein neues Zuhause. Doch, wie Sie sich sicher vorstellen können, gibt es immer auch Vierbeiner, bei denen eine Vermittlung schwierig bis unmöglich ist. Weil die Tiere sehr alt, chronisch krank oder so zurückhaltend gegenüber Besuchern sind, dass sie keine Kontaktaufnahme zulassen.

In den letzten Jahren hat außerdem die Zahl der Exoten, die bei uns im Tierheim landen, stetig zugenommen. Die Tiere sind schnell und unüberlegt angeschafft und werden dann, je größer sie werden, lästig. Einige der Exoten stammen auch aus Beschlagnahmungen - aus Haushalten, in denen die artgerechte Haltung der Tiere nicht mehr gegeben war. Da die Vermittlung dieser Tiere sich eher schwierig gestaltet, suchen wir auch für sie Paten, die uns finanziell dabei unterstützen, ihnen ein schönes Leben bei uns zu ermöglichen.

Wenn Sie eine Patenschaft eingehen möchten,

- fragen Sie uns nach den betreuten Patentieren
- wählen Sie Ihr Tier aus
- und entscheiden sich für einen selbstbestimmten Monatsbeitrag (ab 15 Euro).

Weitere Auskünfte zur Vergangenheit Ihres Tieres erhalten Sie in unserer Geschäftsstelle. Bei Abschluss Ihrer Patenschaft bekommen Sie eine Urkunde mit einem Foto Ihres Schützlings und werden von den bmt-Mitarbeitern regelmäßig über sein Wohlergehen informiert.

Und bitte vergessen Sie nicht: Mit einer Patenschaft binden Sie sich nicht vertraglich an den bmt. Sie helfen, solange Sie können und wollen. Ihre Patenschaftsbeiträge sind steuerlich absetzbar.
Bildergalerie unserer Patentiere (zum Vergrößern Bilder anklicken)
Der Haflinger Alberto (geb. 02/1996)
Unsere Patenkatzen
Insgesamt 54 Katzen haben wir in den Jahren 2006 bis 2011 aus einem Animal-Hoarding-Haushalt übernommen. Alle von ihnen trugen das FI-Virus in sich - ein Virus, das eine Immunschwäche bei der infizierten Katze auslöst, ähnlich wie AIDS beim Menschen. Langfristig wird also das Immunsystem der Katze zerstört, wodurch normalerweise ungefährliche Sekundärinfektionen zum Tod führen können.

2018 leben nur noch sechs der ursprünglich 54 Katzen. Nachdem wir uns im Dezember 2017 schon von unserem Besucher-Liebling Stevie verabschieden mussten, der aufgrund von Nierenversagen erlöst werden musste, ereilte uns am 17.11.2018 der nächste Verlust. Kater Alberich, der nach Stevie der einzige war, der sich ab und zu gerne eine Streicheleinheit abholte, verließen letztlich auch die Kräfte.
Bei uns im Erdhügeltierheim dürfen vier der verbleibenden sechs Katzen ihren Lebensabend verbringen. Sie haben ihr eigenes Katzenzimmer, die Miezensuite, inklusive Freigehege. Alle von ihnen sind sehr scheu und gehen lieber auf Abstand, wenn die Pfleger oder die Katzenschmuser das Zimmer betreten.

Zwei der sechs Katzen hatten das Glück, bei zwei ganz lieben Tierfreunden ein eigenes Zuhause zu finden. Wir hatten die beiden separieren müssen, da sie regelmäßig Medikamente brauchen. Als das Paar von ihnen hörte, entschlossen sie sich, ihnen ein schönes Zuhause zu schenken. So durften Malou und Eva 2017 umziehen und seitdem teilen sie ihr Zuhause mit einem ebenfalls mit FIV infizierten Kater und zwei Hunden. Ihre neuen Dosenöffner haben die zwei neuen Mitbewohner so akzeptiert, wie sie sind - mit allen ihren Eigenarten und Baustellen. Wir sind sehr dankbar, dass Malou und Eva so ein tolles Zuhause bekommen haben und unterstützen die Familie, wo wir können - beispielsweise, wenn es um die regelmäßigen Tierarztbesuche der beiden geht.
Unsere Weißbüschelaffen
Im Februar 2017 kamen die drei Krallenaffen Claus, Clyde und Casper zu uns ins Erdhügeltierheim. Casper ist der Senior des Trios, er wurde ursprünglich zusammen mit einer Partnerin bei Privatleuten gehalten. Als diese dann verstarb, wurde er im Tierheim abgegeben.

Clyde und Claus lebten ebenfalls bei Privatleuten, allerdings in "Einzelhaft" - jahrelang hatten sie keinen Kontakt zu Artgenossen. Clyde wurde freiwillig von seinen Besitzern abgegeben, Claus wurde durch den zuständigen Amtstierarzt beschlagnahmt.

Bei uns haben die drei sich erstaunlich schnell eingelebt und die laute Nachbarschaft stört sie kaum - ganz im Gegenteil machen sie sich manchmal einen Spaß daraus, die Hunde auf sich aufmerksam zu machen. Die sehr schrillen, hochfrequenten Töne, die die Krallenaffen zur Kommunikation einsetzen und die den Lauten einer Hundepfeife ähneln, sorgen regelmäßig für Verwirrung unter den Besuchern des Tierheims.
Unsere großen Volieren
Zwei große Volieren beherbergt unser "Papageien-Wintergarten". Die Vögel, die wir aufnehmen, bleiben in den meisten Fällen auch für einen längeren Zeitraum bei uns, da uns leider sehr wenige Anfragen für diese tollen Tiere erreichen. Daher würden wir uns freuen, wenn für unseren "Papageien-Wintergarten" einige Patenschaften zusammen kommen - denn die Tiere sind im Unterhalt für uns natürlich auch nicht unbedingt kostengünstig.

Die große Voliere wird momentan bewohnt von einer einsamen Kakadudame, Rico, sowie unseren zwei Amazonenpärchen Max&Flori und Loki&Coco. Außerdem leben dort noch zwei Mohrenkopfpapageien, Mozilla und Rodriguez.

Die etwas kleinere Voliere dient momentan als Zuhause für unser Kakadu-Traumpaar Vasco&Joshi und zwei weitere Mohrenkopfpapageien, Charly und Emil.

Der Großteil unserer gefiederten Bewohner wurde von den ursprünglichen Haltern beschlagnahmt, da die Haltung der Tiere nicht artgerecht war. Oftmals werden die Bedürfnisse von Papageien unterschätzt und die Tiere werden unüberlegt angeschafft. Wir suchen für alle unsere Vögel ein schönes neues Zuhause, in dem sie den Platz und die Zuwendung bekommen, die sie brauchen.
Unser Terrarienraum
Die Reptilienhaltung in Deutschland nimmt stetig zu und da auch hier viele Tiere unüberlegt angeschafft werden, landen immer mehr von ihnen im Tierheim. Daher haben wir 2016 die Möglichkeit geschaffen, um einige dieser exotischen Tiere bei uns aufzunehmen und artgerecht unterzubringen, bis wir sie in ein neues Zuhause vermitteln können. Leider warten auch diese spannenden Tiere mitunter Jahre auf ein neues Zuhause, da uns nur wenige Anfragen erreichen und oftmals das nötige Knowhow sowie die Bereitschaft, sich ausgiebig mit den Bedürfnissen dieser Tiere zu beschäftigen, fehlt.

Aus diesem Grund würden wir uns auch über Patenschaften für unseren "Terrarien-Raum" freuen, denn die Tiere sind im Unterhalt sehr kostenintensiv und verursachen vor allem hohe Stromkosten.

Unser Turtle Valley
In unserem Papageien-Wintergarten ist seit ein paar Monaten unser "Turtle Valley" beherbergt: Ein großes Aquaterrarium, in dem momentan sieben verschiedene Wasserschildkröten leben. Von Mississippi-Höckerschildkröten bis hin zur Florida-Rotbauch-Schmuckschildkröte halten wir hier einige Arten zusammen.

Alle Tiere wurden entweder abgegeben oder als Fundtiere zu uns gebracht. Die meisten dieser Tiere wurden als kleine niedliche Schildkröten aus einer Laune heraus angeschafft, ohne sich vorher damit zu befassen, was für eine artgerechte Haltung nötig ist. Zudem werden aus den kleinen Schildkröten unter Umständen sehr schnell richtige "Brummer" und das kleine Aquarium reicht dann gerade noch dafür, dass die Schildkröte sich einmal im Kreis drehen kann.

Wenn die Schildkröte Glück hat, sind die Halter so verantwortungsvoll und fragen in den umliegenden Tierheimen nach einem Platz für das Tier. Oftmals allerdings landen die Schildkröten ausgesetzt in Seen oder Tümpeln - und manchmal denken die ehemaligen Halter dann tatsächlich noch, sie hätten dem Tier einen Gefallen getan, da es ja nun so viel schwimmen kann, wie es möchte. Da jedoch in unseren Breitengraden ausschließlich die europäische Sumpfschildkröte in der Lage ist, den Winter zu überstehen, gehen die ausgesetzten Tiere elendig zugrunde.

Leider gehen die Vermittlungschancen bei den Wasserschildkröten gegen Null, da der Markt mittlerweile überflutet ist. Daher sind wir auch hier dringend auf der Suche nach Paten, die uns finanziell bei der Versorgung der Tiere unterstützen.
Unsere vier Waschbär-Mädels Fidi, Gertrud, Betty und Kaja
Im Oktober 2019 sind vier weibliche Waschbären bei uns eingezogen. Wir haben den Kleinbären ein Gehege gebaut, in dem sie baden, klettern und sich zurückziehen können. Zudem bemühen wir uns, immer wieder neue Beschäftigungsmöglichkeiten für die unglaublich intelligenten Tiere zu finden oder zu bauen. Ob das Intelligenzspielzeug für Hunde, ein ausgedienter Katzenkratzbaum oder einfach nur eine Arbeitshose mit vielen Reißverschlüssen ist, ist für unsere Waschbären egal - die Hauptsache ist, sie können etwas Neues erkunden!

Was die Fütterung angeht, sind die vier relativ unkompliziert: Waschbären zählen zu den Allesfressern und auch, wenn sie klare Futtervorlieben haben, so geben sie sich doch mit vielen verschiedenen und einfachen Futtermitteln zufrieden.

Es ist sehr spannend, die Tiere zu beobachten und da sie von kleinauf an Menschen gewöhnt wurden, sind sie auch recht umgänglich und relativ zahm - so zahm, wie ein Wildtier eben sein kann.

Wer uns bei der Versorgung der pelzigen Tiere unterstützen möchte, kann gerne eine Patenschaft für Fidi, Gertrud, Betty oder Kaja übernehmen!
Futterpaten für unsere Langzeit-Insassen gesucht
Einige unserer Hunde haben nicht das Glück, innerhalb kurzer Zeit wieder ein schönes Zuhause zu finden und verbringen lange Zeit, manchmal sogar mehrere Jahre hier bei uns im Tierheim. Manche von ihnen haben besondere Ansprüche an ihr Futter, sei es aus gesundheitlichen Gründen oder da sie es aus ihrem alten Zuhause nicht anders kennen. Vor allem für diese Hunde haben wir daher hohe Futterkosten - also haben wir uns entschlossen, Futterpaten für sie zu suchen, um uns diesbezüglich finanziell etwas zu entlasten. Aber auch bei den "Allesfressern" unserer Langzeit-Insassen wären wir für finanzielle Unterstützung bei der Deckung der Futterkosten dankbar.


Für folgende Hunde könnt ihr eine Futterpatenschaft übernehmen:


Buddy: (wieder) bei uns seit Dezember 2014, bekommt aufgrund einer Futtermittelallergie spezielles Futter.

Snoopy: (wieder) bei uns seit Oktober 2017, darf nur Nierendiätfutter fressen und bekommt mehrere pflanzliche Medikamente aufgrund von Arthrose, Spondylosen und seiner Nierenproblematik.

Joli: (wieder) bei uns seit Januar 2016, frisst unser Standard-Trockenfutter.

Bobby: (wieder) bei uns seit Juni 2017, bekommt Senior-Trockenfutter.

Cody: (wieder) bei uns seit Januar 2018, frisst nur hochwertiges Trockenfutter gemischt mit Nassfutter.

Britta: (wieder) bei uns seit November 2016, frisst unser Standard-Trockenfutter.


Wollt ihr uns dabei helfen, die Bäuche unserer Langzeitbewohner zu füllen? Dann füllt das Formular (Link unten) aus und notiert bitte auch, für welchen der Hunde ihr eine Futterpatenschaft übernehmen möchtet. Schickt uns das Formular dann entweder per Post oder per E-Mail an tierschutzzentrum@bmt-tierschutz.de. Nach der ersten erfolgten Abbuchung bekommt ihr eine Patenschaftsurkunde und regelmäßig ein paar schöne Fotos und Geschichten über den jeweiligen Hund.
Tierheimpatenschaften

Helfen Sie uns, damit wir helfen können!

Sie möchten etwas Gutes für den Tierschutz tun, aber keine Patenschaft für ein bestimmtes Tier übernehmen? Dann werden Sie doch Tierheimpate!

Als Tierheimpate unterstützen Sie unsere Tierschutzarbeit allgemein.

Sie helfen uns somit:

- bei der optimalen Versorgung und medizinischen Betreuung aller Tiere
- bei den Futterkosten
- bei der Sicherstellung der laufenden Betriebskosten

Als Tierheimpate übernehmen Sie einen wichtigen Teil unserer Tierschutzarbeit! Sie können sich für einen Patenschaftsbeitrag von 7,00 €, 10,00 € oder 15,00 € pro Monat entscheiden. Sollten Sie uns eine Einzugsermächtigung erteilen, können Sie eine jährliche, halbjährliche, vierteljährliche oder monatliche Abbuchung wählen.

Bärenpatenschaften

Der Verein "Asociatia Milioane di Prieteni" (AMP) von Cristina Lapis betreibt den nördlich von Brasov gelegenen Bärenpark Zarnesti, in welchem der AMP einen natürlichen Lebensraum für bis zu 75 Bären geschaffen hat. Leider werden in Rumänien immer noch Bären aus miserabler privater Haltung zur Belustigung von Touristen mißbraucht oder im Zirkus zu artwidrigen, oft schmerzhaften Kunststücken gezwungen. Frei lebende Bären werden von Jägern erschossen und verwaiste Jungtiere in ein ungewisses Schicksal mitgenommen.
Auf dem weitläufige Gelände des Bärenparks mit Wäldern, Bachläufen und Höhlen finden viele gerettete Tiere eine neue Heimat.


Auch hier brauchen wir dringend Ihre Unterstützung! Mit einer Bärenpatenschaft unterstützen Sie die tierärztliche Versorgung der Tiere, die Pflege des großen Geländes und natürlich auch die Beschaffung von Futter - es wird täglich eine Tonne Nahrung für die Bären benötigt.

Für die folgenden Bären können Sie eine Patenschaft übernehmen:

Masha und Grisha

In einem kleinen, armenischen Zoo lebten seit 2010 zwei Bären und drei Löwen unter allerschlimmsten Bedingungen. Sie vegetieren in kleinen Käfigen vor sich hin, bekommen gerade mal so viel Futter, dass sie nicht verhungern. Der damalige Gründer, ein armenischer Oligarch, hatte die Tiere seinerzeit als Attraktion für seine ausschweifenden Parties angeschafft und sie dann einfach verwahrlosen lassen. Einige Anwohner versuchten zu helfen, aber es reicht hinten und vorne nicht.   

Als Cristina Lapis von diesem Fall hörte, bot sie sofort ihre Hilfe an. Die Bären Sacha und Mascha, gerade mal sechs Jahre alt, haben einen Platz im „Libearty Bärenpark“ bekommen!

Dandy

Der mittlerweile ca. sechsjährige Dandy kam als Bärenjunges in einen Zirkus, um dort zu einem Tanzbären „ausgebildet“ zu werden. Im Training musste Dandy über Glasscherben und heiße Kohlen „tanzen“, was schlimmste Verbrennungen und Verletzungen an den Pfoten zur Folge hatte. Glücklicherweise konnte sein Besitzer zur Herausgabe des kleinen Bären überredet werden. Seit Juli 2009 führt Dandy nun ein artgerechtes und lebenswertes Leben im Bärenpark.

Florentina

Florentina wurde als Bärenjunges im Bukarester Zoo nach dem Tod ihrer Mutter in einen kleinen Käfig gesperrt. Auch als sie größer wurde, blieb sie in diesem viel zu engen Gefängnis, in dem sie sich kaum bewegen konnte, also schlief sie fast Tag und Nacht und nahm kaum noch Nahrung zu sich. Nach 18 Jahren endlich entschied der Zoodirektor, ihr die Freiheit zu schenken und so kam sie in den Bärenpark, wo sie das Spielen mit ihren Artgenossen lieben gelernt hat.

Yogi

Yogi musste 30 Jahre seines Lebens in einem Zoo hinter Gittern verbringen. Als eines Tages jüngere, attraktivere Bären im Zoo aufgenommen wurden, kam Yogi in einen alten, dunklen und schmutzigen Verschlag, für die Zoobesucher nicht mehr sichtbar. Hier hätte sein Leben ein trauriges Ende gefunden, wäre er nicht von Mitarbeitern des Bärenparks entdeckt worden. Nach Gesprächen mit dem Zooleiter durfte Yogi im April 2011 in den Eichenwald des Bärenparks umziehen. Zum ersten Mal in seinem Leben spürte Yogi Gras unter seinen Pfoten und lebt nun ein glückliches Leben zusammen mit anderen Bären.

Mura

Die 2001 geborene Mura wurde als Zirkusbärin gezwungen Fahrrad zu fahren oder in „niedlichen“ Kinderkleidern vor dem Publikum aufzutreten. Den Rest der Zeit verbrachte sie in einem kleinen, schmutzigen Käfig. Als Mura 2006 die Nahrungsaufnahme verweigerte, wurde sie im Bärenpark abgegeben. Sie hat lange gebraucht ihr altes Leben zu vergessen, genießt nun aber Streifzüge durch den Wald und das Klettern auf den Bäumen.